Martin Pohl

27 Juni - 3 August 1996


kuratiert von Marion Piffer Damiani

Bei den Bildern von Martin Pohl handelt es sich um Malerei als Erfindung, die einerseits über ein hohes Maß an Reduktion verfügt, andererseits doch Opulenz und Fülle erreicht. Wir sind einer merkwürdigen Dialekik auf der Spur, die offenbar darauf aus ist, nachzuweisen, daß es Zusammenhänge gibt, die interessanter sind als der Nachweis, was alles sich gegenseitig ausschließt. Denn gleichzeitig existieren kann das einander Ausschließende nur auf verschiedenen Ebenen, und das mag eine Demonstration sein, zu der das Medium der Malerei durch seine Zuständlichkeit besonders geeignet ist.